

Architektur, Form und Materialität
Das Marktgemeinschaftshaus präsentiert sich als klar gefasster, skulpturaler Baukörper, dessen leicht geneigte Dachform und präzise gesetzte Kanten dem Gebäude eine ruhige, fast monolithische Wirkung verleihen. Die durchgängige Fassadenbekleidung in dunklen Bronze- und Kupfertönen verankert den Bau selbstverständlich im Umfeld des Marktplatzes und nimmt zugleich Bezug auf die handwerklich geprägte Bautradition des Quartiers.
Die vertikale Gliederung der Fassadenflächen unterstreicht die Proportionen des Gebäudes und wird durch die Faltschiebeläden mit Kupferstreckmetall bewusst weitergeführt. Je nach Stellung der Läden verändert sich das Erscheinungsbild: geschlossen wirken sie als homogene Hülle, geöffnet erzeugen sie Tiefe, Transparenz und ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten. So entsteht eine Fassade, die nicht statisch ist, sondern auf Nutzung, Tageszeit und Wetter reagiert.
Die beschichteten Rahmen in Architectural Bronze fügen sich dabei farblich nahezu nahtlos in die metallische Oberfläche ein und lassen Technik und Gestaltung zu einer Einheit verschmelzen. Besonders im Zusammenspiel mit dem warmen Pflaster des Marktplatzes und dem umliegenden Grün entfaltet das Gebäude eine hohe Aufenthaltsqualität – sowohl für Besucher als auch für Nutzer.
Individuelle Sonnenschutzlösung mit Faltschiebeläden von Baier
Für das Marktgemeinschaftshaus stellte die Fassadengestaltung hohe Anforderungen an Funktion, Dauerhaftigkeit und gestalterische Qualität. Baier entwickelte hierfür eine maßgeschneiderte Sonnenschutzlösung mit Faltschiebeläden der Serie Standard 30, die exakt auf die architektonischen Gegebenheiten abgestimmt wurde.
Insgesamt kamen vier Anlagen zum Einsatz:
• zwei 6-flügelige Faltschiebelanlagen,
• zwei 4-flügelige Anlagen, von denen eine Anlage alle vier Flügel in eine Richtung öffnet und die zweite Anlage je zwei Flügel nach links und nach rechts verschiebt.
Die Bedienung erfolgt manuell und gewährleistet eine robuste, wartungsarme Lösung für den öffentlichen Raum.


Kupfer-Streckmetall – architektonische Eleganz trifft technische Raffinesse
Die Rahmen der Faltschiebeläden wurden in Architectural Bronze beschichtet. Dieser Farbton nimmt den warmen Charakter der kupfernen Fassadenmaterialien auf und fügt sich harmonisch in das architektonische Gesamtbild ein. Zur Aufnahme des blanken Kupferstreckmetalls entwickelte Baier Spezialprofile aus Aluminium und Kunststoff, die eine präzise Einbindung des Materials ermöglichen und gleichzeitig konstruktive Sicherheit bieten.
Ein besonderes technisches Detail ist die Führung der Anlagen: Die Faltschiebeläden laufen in einer Führungsschiene, die in eine Entwässerungsrinne integriert ist. Diese Rinne übernimmt hier eine Doppelfunktion – sie dient sowohl der Fassaden- und Oberflächenentwässerung als auch als tragende Führungsschiene für die Schiebefaltläden. Die schwarz eloxierte Ausführung unterstützt die zurückhaltende Gestaltung und sorgt für eine saubere, langlebige Integration in die Fassadenebene.
Mehrwert für Architektur und Nutzung
Die Faltschiebeläden von Baier leisten einen wesentlichen Beitrag zur Qualität des Marktgemeinschaftshauses. Sie ermöglichen eine fein abgestimmte Steuerung von Tageslicht und Verschattung, schaffen geschützte Innenräume und erhalten gleichzeitig die gewünschte Offenheit zur Umgebung. Im geschlossenen Zustand wirken sie als strukturierender Filter, im geöffneten Zustand betonen sie die Transparenz und Lebendigkeit des Gebäudes. Damit verbinden sie funktionalen Sonnenschutz mit einem klaren architektonischen Statement.
Ihr Projekt – unsere Expertise
Das Marktgemeinschaftshaus Blankenese zeigt, wie Sonnenschutzlösungen von Baier weit über ihre technische Funktion hinausgehen können: als gestalterisches Element, als Teil der Fassadenarchitektur und als Beitrag zur Qualität öffentlicher Räume. Möchten Sie diese Fachexpertise auch bei Ihrem Bauvorhaben nutzen? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Standard 30




