Mensa Realschule

Über das Objekt

Als Außenstelle der Karl-Meichelbeck-Realschule Freising zog die Realschule Au in der Hallertau bereits 2017 in ein generalsaniertes Gebäude. Aufgrund steigender Schülerzahlen und großer Nachfrage wurde rasch der Bedarf an einer größeren Fläche laut. Entstanden ist ein Erweiterungsbau für rund 10 Millionen Euro mit einer hybriden Bauweise aus Stahlbeton und Holz, für das sich der Architekt Gabor Freivogel verantwortlich zeigt. Zusätzliche Klassenräume und Lernbereiche für die Fächer Werken, Chemie und Physik werden flankiert von großzügigen Gemeinschaftsbereichen für die offene Ganztagsbetreuung.

Bereich

Bildung & Kita

Ausführung

2020

Ort

Au in der Hallertau

Auftraggeber

Probat Bau AG

Moderne Aufenthaltsbereiche für den Ganztag

Zentraler Bestandteil der offenen Ganztagsbetreuung ist auch die neu entstandene Mensa, die dank natürlicher Materialien, stimmungsvoller Farben und funktionaler Hebefaltanlage modernsten Ansprüchen entspricht. Die gestalterischen Ansprüche sind auch an Einbauten wie den kreisrunden Deckenelementen ablesbar. Einerseits akustisch wirksam, andererseits gestalterisches Element wurde auch hier auf eine kind- und jugendgerechte Ausstattung in Farbe, Form und Materialität geachtet.

Flexible Raumgestaltung für nachhaltigen Lernerfolg

Zu den größten Wünschen der Schülerinnen und Schüler an das neue Schulgebäude gehörten laut Schulleiterin Kerstin Liese unter anderem folgende Dinge: Bäume und Bänke auf einem großen Pausenhof, bunte Türen, eine Schulbibliothek und eine schöne Mensa. In Kombination mit den Wünschen der Lehrkräfte wie modernen Lernzonen, lichtdurchflutete Räume oder nutzbarem Außenbereich ist ein Schulerweiterungsbau entstanden, der gemeinsam mit dem Bestandsbau keine Wünsche offenlässt. Vor allem die Mensa wird diesen Ansprüchen gerecht: Im Rahmen der Ganztagsbetreuung können die Kinder hier mittags warm essen und die Flächen im Anschluss individuell fürs Lernen und die Hausaufgaben nutzen.

Rote Hebefaltanlage mit grünem Kern

Das zentrale Element der multifunktional nutzbaren Fläche ist die Speiseausgabe, an der die Kinder sich ihr warmes Mittagessen abholen können. Zu Pausenzeiten kann die Durchreiche geöffnet und zu den restlichen Zeiten geschlossen werden, sodass eine Nutzung des Kiosks möglich ist. Die Speiseausgabe, als Herz der Kantine, ist umlaufend mit roten Faserzementplatten verkleidet, dessen Farbton passend zur Deckenfarbe ausgewählt wurde. Als starker Kontrast zum äußeren Rot wurde für den inneren Kern der Essensausgabe ein komplementäres Apfelgrün gewählt. Durch die Gegensätzlichkeit dieser Farben entstehen ein hohes Identifikationspotenzial und eine klare Abgrenzung zwischen innen und außen. In Kombination mit feingliedrigem Stäbchenparkett, hölzernen Wandelementen und Mobiliar eröffnet sich ein warmer und offener Raumeindruck, der zum Verweilen und Entspannen einlädt.

Überbreite Speisenausgabe für maximale Offenheit

Das Renchener Unternehmen Baier ist spezialisiert auf individuelle und maßgeschneiderte Lösungen für Hebefaltanlagen. Insbesondere in Schulen und Großküchen kommen sie zum Einsatz, um eine betriebszeitenbedingte Schließung zu ermöglichen. Die Herausforderung in Hallertau lag dabei in der Dimensionierung des Elements. Mit 4,3m Breite und etwa 2,1m Höhe und der vollflächigen Füllung aus Faserzement ist es zudem besonders schwer. Durch die Überbreite der Hebefaltanlage mussten die silber eloxierten Profile zusätzlich mit Quadratrohren aus Aluminium verstärkt werden. Eine vollflächige Aussteifung mit verschraubtem Aluminiumblech sorgt für weitere Stabilität.

Montage mit ausgeklügeltem System

Da es durch die Breite des Elements auch seitlich keinen Platz mehr für Gegengewichte gab, mussten die Laufschiene in der Höhe verlängert werden, ohne dass die außenliegende Füllung ebenfalls mit hoch wandert. Obwohl der Kunde in diesem Fall die Montage selbst übernommen hat, stand Baier beim sicheren und fachgerechten Einbau beratend zur Seite. Die Hebefaltanlage wurde in ein innenliegendes Stahlgerüst montiert, was zur Folge hatte, dass die überhohen Laufschienen zwischen den Stahlrohren eingefädelt werden mussten, um anschließend fest verbunden werden zu können. Oberhalb der Laufschienen sitzt der elektrische, mit 24 V betriebene Antrieb, der mittels Totmann-Steuerung für das Öffnen und Schließen des Ladens zuständig ist.

Rundum gelungenes Gesamtergebnis

Die gesamte Zusammenarbeit verlief unkompliziert und reibungslos, sodass sich am Ende ein abgerundetes Gesamtergebnis sehen lassen kann. Hell, offen und mit farbenfrohen Akzenten steht die Mensa der nun immer weiter steigenden Schülerzahl zur Verfügung und kann flexibel bespielt und genutzt werden.

Sie haben auch ein Projekt, bei dem Sie eine standardisierte oder maßgeschneiderte Lösung für die Durchreiche benötigen? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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