Der Qualitätsanspruch des Architekturteams von pussert kosch architekten endete nicht an der Fassade. Die Planer stellten auch hohe Ansprüche an die Materialität und die Detaillierung im Ausbau.
Aufgabe: Einheitliche Materialität im Ausbau der Cafeteria auch beim Thekenabschluss
Während die Fassade in einem dunklen Braun verputzt ist, strahlt das Gebäudeinnere in hellen Tönen – weiß, Glas und helles Holz. Alle Metallfenster und Türen sind mit dem Oberflächenfinish E6C31 versehen. Dieser Farbton sollte sich auch im Ausbau der Cafeteria wiederfinden.
Der Raum wird durch eine metallverkleidete Wand im gewünschten Farbton von der Küche getrennt. Eine breite Durchreiche dient als Speisenausgabe. Diese sollte allerdings außerhalb der Öffnungszeiten verschlossen werden können.
Faltschiebeladen als Thekenabschluss mit Verkleidung aus eloxierten Aluminiumblechen
Die mit dem Innenausbau der Cafeteria beauftrage Tischlerei Weigel entschied sich für die Zusammenarbeit mit einem Metallbauexperten – der Firma Baier. Das Unternehmen ist bekannt für maßgeschneiderte Lösungen in Metall und war also die ideale Ergänzung und der perfekte Partner für den hochwertigen Innenausbau.
Baier schlug für den Thekenabschluss einen Schiebefaltladen vor. Hebefaltläden von Baier haben sich als Verschluss der Durchreiche in Kantinen und Schulmensen bereits vielfach bewährt. Doch aufgrund der Öffnungsformate – große Breite, dafür geringe Höhe – konzipierte Baier eine 6-flügelige Faltschiebeanlage.
Durchreiche mit Faltschiebeladen perfekt integriert in aluverkleidete Wand
Basis der Anlage ist der Schiebefaltladen Premium 70. Er eignet sich besonders dann, wenn schmalste Fugenbilder und eine homogene Fassadenverkleidung gewünscht sind. Rahmen, Beschläge und Antriebstechnik sind bei geschlossenem Laden nicht sichtbar.
Lauf- und Führungsschiene des elektrisch angetriebenen Faltladens wurden als U-Profil in die küchenseitig angebrachte Holzverkleidung der Durchreiche eingelassen. So geben bei geschlossenem Laden nur die schmalen Fugen zwischen den Segmenten und rund um die Anlage Aufschluss über die Funktion. Sie sind übrigens perfekt auf das Fugenraster der Wandverkleidung abgestimmt.
Diese Perfektion bis ins Detail war genau das, was sich Planende und Verarbeitende vorstellten. Alles gut also? Nicht ganz – denn das Material der Füllung stellte alle noch einmal auf eine Probe.
Flexibel sein – mit beweglichen Bauteilen und einem Kundenservice, der schnell reagiert
Der Faltladen wurde von Baier mit einer Füllung aus Alu Cobont geplant- leichte Aluminiumverbundplatten, die sich im Fassadenbau bewährt haben. Bei der Material-Anfrage stellte sich aber heraus, dass die Platten bei der geringen Quadratmeterzahl nicht individuell beschichtet werden.
Eine objektspezifische Oberflächengestaltung war jedoch zwingend notwendig. Nur so konnte der von den Architekten geforderten Farbton und eine einheitliche Farbgestaltung aller Alu-Fenster, -Türen und eben der Wandverkleidung umzusetzen werden.
Doch Baier reagierte schnell. Statt Aluverbundplatten wurde die Planung auf Alubleche umgestellt. Sie konnten problemlos im gewünschten Farbton eloxiert werden. Nach der Montage des Faltladens inklusive der Schienen und der Antriebstechnik wurden die Bleche vom Tischler auf die Rahmen der Faltschiebeläden aufgeklebt.
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