Herzlich willkommen zum 15jährigen Betriebsjubiläum Baier Polen
Baier Polen feiert 15jähriges Betriebsjubiläum

Feste feiern wie sie fallen

Ein Jubiläum ist dafür ein besonderer Anlass. Es lädt dazu ein, auf das Erreichte zurückzublicken, Herausforderungen und Erfolge zu reflektieren und sich zu fragen: Wo stehen wir heute? Was hat uns auf diesem Weg getragen? Und was macht uns als Unternehmen aus?

Baier Polen feiert 15-jähriges Jubiläum mit deutschen Kolleginnen und Kollegen

Am 26. Juni 2026 feierte Baier Polen sein 15-jähriges Bestehen – gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland. Im Rahmen des Betriebsausflugs reisten Mitarbeitende aus Renchen-Ulm und Klipphausen-Röhrsdorf nach Jasiona, um dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit dem polnischen Team zu feiern.

15 Jahre Polen – Vertrauen, Partnerschaft und gemeinsamer Erfolg

Was 2011 mit einer Idee begann, ist heute eine erfolgreiche und eigenständige Niederlassung für Metallbau und architektonischen Sonnenschutz. Von Anfang an war das Ziel klar: keine verlängerte Werkbank, sondern ein Unternehmen, das seinen eigenen Markt erfolgreich bearbeitet und sich aus eigener Kraft weiterentwickelt.

Dass dieser Weg gelungen ist, verdanken wir vor allem den Menschen vor Ort. Geschäftsführerin Marta Osmańczyk und ihr Mann Tomasz haben Baier Polen mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Herzblut aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt.

Baier Polen feiert 15jähriges Betriebsjubiläum, Rede Marta Osmańczyk
Redner Johannes Baier beim 15jährigen Betriebsjubiläum Polen

Mut und Vertrauen ist die Basis

In seiner Ansprache nahm Johannes Baier die Gäste mit auf eine Reise in die Anfangsjahre: von der ersten Reise nach Polen, die über die Außenhandelskammer zustande kam, über die Begegnung mit Tadeusz Osmańczyk bis hin zum Aufbau einer Partnerschaft, die bis heute von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.

Vertrauen statt Kontrolle – dieser Gedanke begleitet die Zusammenarbeit zwischen den Standorten seit den ersten Tagen. Verantwortung zu übertragen, Freiräume zu schaffen und Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten, gehört bis heute zu den Grundwerten von Baier.

Ein Abend voller Begegnungen

Schon bei der Ankunft wurden die Gäste herzlich in Jasiona empfangen. Wer wollte, konnte bei einer Führung die Produktionshalle besichtigen, bevor sich alle in der festlich geschmückten Halle zum gemeinsamen Abend trafen. Bei gutem Essen, vielen Gesprächen und einem Buffet, das den ganzen Abend über frisch bestückt wurde, blieb viel Zeit für den persönlichen Austausch.

Geschäftsführerin Marta Osmańczyk eröffnete den Abend mit persönlichen Worten und bedankte sich herzlich bei ihrem Team sowie bei Dieter und Johannes Baier für das langjährige Vertrauen. Auch Bürgermeister Sylwester Gidel und Ortsvorsteherin Bronisława Psiuk ließen es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren.

Für einen heiteren Moment sorgte Tomasz Łydka mit einer charmanten Ansprache auf Deutsch, die er auf Wunsch seiner Frau, der Geschäftsführerin von Baier Polen, hielt. Witzige Bilder begleiteten seine Rede und sorgten für viele Lacher im Publikum. Produktionsleiter Kamil Strzyż überraschte Marta Osmańczyk mit einer Rede, in der er sie als Kapitänin beschrieb, die ihr Team sicher durch alle Herausforderungen führt. Dank der engagierten Übersetzerin konnten alle Gäste die Redebeiträge gleichermaßen verfolgen.

Betriebsbesichtigung beim 15jährigen Betriebsjubiläum in Polen
Feier 15 jähriges Betriebsjubiläum Polen

Wenn alles stimmt – Atmosphäre, Essen und Musik

Für Abwechslung sorgte eine Tanzshow mit Schwarzlicht. Draußen lud eine kleine Chill-Area mit Holzliegestühlen zum Verweilen ein, und mit einem liebevoll geschmückten Elektromobil konnten die Gäste Jasiona erkunden.

Für die musikalische Begleitung sorgte die Band Surdut. Schnell wurde die Tanzfläche zum Treffpunkt des Abends – mit viel guter Laune, spontanen Tanzeinlagen und der einen oder anderen überraschenden Performance.

Auch die vielen liebevollen Details rundeten den Abend ab. Auf jedem Platz wartete bereits eine kleine Aufmerksamkeit: ein typisch polnisches Picknick mit regionalen Spezialitäten.

Danke für 15 erfolgreiche Jahre

Besonders in Erinnerung bleibt die herzliche Gastfreundschaft. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail wurde ein Jubiläum gestaltet, das nicht nur die vergangenen 15 Jahre würdigte, sondern auch den Zusammenhalt zwischen den Standorten sichtbar machte.
Wir bedanken uns bei allen, die diese Erfolgsgeschichte in den vergangenen 15 Jahren mitgeschrieben haben. Sie haben Baier Polen zu dem gemacht, was es heute ist. Mit großer Wertschätzung blicken wir auf diesen gemeinsamen Weg zurück – und mit Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt. Vor allem aber auf ein baldiges Wiedersehen.

15jähriges Betriebsjubiläum mit polnischen Kollegen gefeiert
Betriebsausflug nach Polen
Betriebsausflug nach Polen

Betriebsausflug nach Polen – drei unvergessliche Tage in Polen

Wir sind dann mal weg – hieß es am letzten Juni-Wochenende bei der Baier GmbH. Anlass war das 15-jährige Jubiläum unserer Niederlassung in Polen. Dieter und Johannes Baier nutzten den Anlass und luden die gesamte Belegschaft zu einem dreitägigen Betriebsausflug nach Polen ein.

Mit Kollegen an Bord der Lufthansa

Rund 70 Kolleginnen und Kollegen trafen sich in aller Frühe am Frankfurter Flughafen – für manche war es der erste Flug, und die Vorfreude war entsprechend groß. Pünktlich um 9:00 Uhr startete der A320 Richtung Polen. In Krakau angekommen, ging es mit dem Bus weiter nach St. Annaberg, dem wichtigsten katholischen Wallfahrtsort Oberschlesiens. Dort erwartete uns ein Mittagessen nach polnischer Art, bevor uns Tadeusz Osmańczyk zum Denkmal der Schlesischen Aufstände führte und über die geschichtsträchtige Bedeutung des Berges für Polen und die deutsche Minderheit berichtete.

Jubiläumsfeier: 15 Jahre Baier Polen

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel ging es weiter nach Jasiona, zur Jubiläumsfeier unserer polnischen Kollegen. Der Empfang war herzlich, die Freude groß. Geschäftsführerin Marta Osmańczyk und Tomasz Łydka begrüßten die Gäste aus nah und fern persönlich. An alles war gedacht: eine liebevoll dekorierte Halle, eine charmante Übersetzerin und ein abwechslungsreiches Programm mit Livemusik. Auch kulinarisch ließ der Abend keine Wünsche offen – das Büfett mit polnischen Spezialitäten wurde immer wieder neu bestückt.

Am nächsten Tag stand der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auf dem Programm – ein eindrückliches und bewegendes Erlebnis, das uns mit einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte konfrontierte. Der Rundgang bei 35 Grad war auch emotional fordernd. Im Anschluss ging die Fahrt weiter nach Krakau.

Betriebsausflug nach Polen
Krakau bei Nacht

Krakau – mehr als eine Reise wert

Der Samstagabend stand zur freien Verfügung – und Krakau hatte für jeden etwas zu bieten. Wer wollte, erkundete auf eigene Faust die nahe Altstadt mit ihren zahlreichen Prachtbauten: dem beeindruckenden Hauptmarkt mit der gotischen Marienbasilika, dem mittelalterlichen Tuchhallen-Gebäude und der prachtvollen Königsburg Wawel hoch über der Stadt. Andere ließen den Abend entspannt am Ufer der Weichsel ausklingen, beobachteten das bunte Treiben auf dem Wasser und an den belebten Ufercafés oder stießen bei einem Glas polnischen Bieres auf die gelungene Jubiläumsfeier an.

Per Golfcart durch Krakaus jüdisches Viertel

Am Sonntagmorgen ging es auf eine umweltfreundliche Sightseeing-Tour durch das jüdische Viertel Kazimierz – vorbei an historischen Synagogen, katholischen Kirchen und dem belebten Plac Nowy sowie den Drehorten von „Schindlers Liste“. Per Golfcart erreichten wir über die Weichsel den Ghettoplatz mit dem Stuhl-Mahnmal, der Apotheke „Unter dem Adler“ und den Resten der Ghettomauer. Ein deutschsprachiger Audioguide lieferte dabei den historischen Kontext.

UNESCO-Weltkulturerbe Wieliczka

Den Abschluss unserer Reise bildete ein ganz besonderes Highlight: die Salzmine Wieliczka, eine der ältesten Salzminen der Welt. Mit unserer deutschsprachigen Führerin stiegen wir über 800 Stufen in die Tiefe. Bei angenehmen 18 Grad wanderten wir durch beeindruckende Kammern mit unterirdischen Salzseen und majestätischen Kapellen – komplett aus Salz gehauen, samt Kristallleuchtern und Figuren.

Drei Tage die verbinden

Nach dem letzten Programmpunkt traten wir die Heimreise an. Trotz einer kleinen Flugverspätung blieb die Stimmung bestens. Drei ereignisreiche Tage voller gemeinsamer Erlebnisse und neuer Eindrücke haben unser Miteinander auf besondere Weise bereichert – weit über den Arbeitsalltag hinaus.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Polen-Reise geplant und organisiert haben und den dreitägigen Betriebsausflug zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei unserem geschichts- und kulturkundigen Gastgeber Dieter Baier und unserem Reiseleiter Johannes Baier für die kurzweiligen Moderationen und das perfekte Zeitmanagement.

Unterirdischer Salzsee im Innern des Bergwerks Wieliczka