Welche Sonnenschutzlamellen sind die richtigen?
Sonnenschutzlamellen: Welche Ausführung ist die richtige?
Mit Sonnenschutzlamellen lassen sich Tageslicht, Blendung und Wärmeeintrag gezielt zu steuern – je nachdem, ob Sie den Lichteinfall in Innenräumen reduzieren oder die Sonneneinstrahlung auf die Gebäudehülle begrenzen möchten. Die richtige Auswahl beeinflusst dabei nicht nur die Optik der Fassade, sondern auch Komfort und Energieeffizienz (z. B. weniger Aufheizung im Sommer und geringerer Kühlbedarf).
Damit die Sonnenschutzlamellen zum Gebäude und den Anforderungen passen, sollten diese Punkte berücksichtigt werden:
Material
Das Material entscheidet über die optische Wirkung, Haltbarkeit und den Pflegeaufwand. Aluminium-Sonnenschutzlamellen sind in verschiedenen Breiten, Formen (ellipsenförmig, rhombus- oder rechteckförmig) und Farben erhältlich. Realisierbar sind aber auch Sonderausführungen in Streckmetall, Lochblech oder Glas.
Ausrichtung
- Horizontal: gut bei höher stehender Sonne
- Vertikal: gut bei tief stehender Sonne (morgens/abends)
- Liegend/auskragend: stärkerer Schutz von oben, architektonischer Akzent
Entscheidend sind Himmelsrichtung und Fensterflächen.
Bewegungsart
- Starr: einfach, wartungsarm
- Drehbar: flexible Licht-/Blendschutz-Steuerung
- Drehbar + verfahrbar (raffen/einfahren): maximale Flexibilität (Sicht/Licht bei Bedarf)
Antrieb
Der Antrieb entscheidet über Bedienkomfort und Automatisierung.
- Manuell (einfach, günstiger)
- motorisiert (mehr Komfort, Sensoren/Automatisierung möglich – ideal für große oder schwer erreichbare Anlagen)